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Wie ich Yoga unterrichte

Warum meine Yogastunden so sind, wie sie sind

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Warum ich so unterrichte

Ich glaube nicht, dass Yoga uns zu jemand anderem machen soll.


Ich glaube auch nicht, dass es darum geht, möglichst beweglich zu werden, jede Haltung perfekt auszuführen oder immer noch ein bisschen mehr aus sich herauszuholen.

Denn die meisten Menschen, die ich kenne, kommen nicht zum Yoga, weil sie noch besser funktionieren möchten.


Sie kommen, weil sie merken, dass die Art, wie sie gerade mit sich selbst umgehen, ihnen nicht mehr gut tut.

Sie sind ständig beschäftigt und nehmen sich Zeit für alles, aber kaum für sich selbst.

Sie ziehen einfach weiter durch, obwohl sie eigentlich längst merken, dass sie eine Pause bräuchten.

Deswegen kommen sie zum Yoga – damit sie sich für einen Moment anders fühlen.


Aber all das verschwindet nicht plötzlich, nur weil wir auf einer Yogamatte stehen oder liegen, denn wir nehmen immer unser ganzes Leben mit dorthin.

 

Mit uns kommen unsere Gewohnheiten.

Unsere Gedanken.

Unsere Art, mit uns selbst umzugehen.

Unsere Selbstzweifel.

All das sitzt mit uns auf der Yogamatte.

 

Deshalb geht es für mich im Yoga gar nicht darum, etwas wegzumachen, uns zu optimieren oder sofort zu verändern.

Es geht erstmal darum, wahrzunehmen, was überhaupt da ist.


Denn erst wenn wir erkennen, wie wir mit uns selbst umgehen, entsteht überhaupt die Möglichkeit, etwas anders zu machen.

Deshalb passe ich Yoga an den Menschen an - nicht umgekehrt

Kein Mensch fühlt sich jeden Tag gleich.

An manchen Tagen sind wir voller Energie und an anderen Tagen fühlen wir uns müde, erschöpft oder merken schon beim Aufstehen, dass wir eigentlich etwas langsamer machen müssten.

Trotzdem haben viele von uns gelernt, dass wir jeden Tag gleich funktionieren sollen.

Wir denken, wir müssten immer weitermachen, immer noch ein bisschen mehr schaffen.

Wir denken, dass mehr besser ist und eine Pause erst dann verdient ist, wenn wirklich alles erledigt ist.

Ich sehe das anders.

Ich glaube nicht, dass Yoga uns beibringen sollte, unsere Bedürfnisse zu ignorieren.

Ich glaube, dass Yoga uns helfen kann, sie überhaupt erst wieder wahrzunehmen.

Deshalb muss Yoga auch nicht jeden Tag gleich aussehen.

 

Manchmal tut uns eine kraftvolle Praxis gut.

Manchmal brauchen wir etwas Ruhigeres.

Manchmal brauchen wir fließende Bewegungen, manchmal ein längeres Halten.

Und manchmal brauchen wir vor allem die Erlaubnis, einen Gang herunterzuschalten.

Gerade Frauen erleben oft sehr deutlich, dass sich ihre Energie, Bedürfnisse und Belastbarkeit verändern können.

Deshalb darf sich auch die Praxis verändern, ja, muss sich die Praxis sogar verändern, wenn sie uns in unserem Alltag guttun und nicht zu einer weiteren Belastung werden soll.

 

Warum ich traumasensibel unterrichte

Ich sehe in meinen Stunden immer wieder, dass viele Menschen gelernt haben, die Signale ihres Körpers zu ignorieren.

Sie machen weiter, obwohl sie erschöpft sind.

Sie sagen Ja, obwohl sie eigentlich Nein meinen.

Sie nehmen keine Hilfsmittel, obwohl der Körper sie brauchen würde.

Und dann merken sie oft erst, dass etwas zu viel geworden ist, wenn ihre Grenzen längst überschritten sind.

 

Deshalb glaube ich nicht, dass Yoga ein weiterer Ort sein sollte, an dem Menschen gesagt bekommen, was sie tun müssen.

Ich möchte keinen Raum schaffen, in dem jemand versucht, möglichst alles richtig zu machen.

 

Ich möchte einen Raum schaffen, in dem Menschen wieder lernen können, sich selbst wahrzunehmen und ihren eigenen Signalen zu vertrauen.

 

Deshalb gibt es in meinen Stunden für dich immer Wahlmöglichkeiten.

Deshalb darfst du Pausen machen, so oft und so lange du willst.

Deshalb musst du eine Haltung bei dir nicht genauso aussehen wie bei mir oder anderen Teilnehmerinnen.

Und deshalb wirst du von mir immer wieder eingeladen zu spüren, was sich für dich gerade wirklich stimmig anfühlt.

 

Du hast in deinem Leben schon genug Druck und musst dich ständig den Erwartungen anpassen. Diese Zeit auf der Yogamatte in meiner Stunde gehört daher wirklich nur dir und du darfst sie so nutzen, das sie dir guttut – egal wie das aussieht.

 

Und da wir manchmal schon verlernt haben, zu spüren, was uns überhaupt guttut, nehme ich dich dabei sanft an die Hand und weise dir die Richtung – so lange, bis du es selbst wieder spürst und für dich alleine weißt.

 

Das bedeutet für meine Stunden:

  • klare und nachvollziehbare Anleitungen
  • genug Zeit, um wahrzunehmen, was gerade da ist
  • Wiederholungen, die Sicherheit schaffen
  • Wahlmöglichkeiten statt Druck
  • die Freiheit, jederzeit anzupassen oder zu pausieren

Was traumasensibel nicht bedeutet

Traumsensibel bedeutet nicht, dass du traumatisiert sein musst, um an diesen Stunden teilzunehmen.

Es bedeutet auch nicht, dass alle Stunden nur sanft und weich sind.

Wir gehen Herausforderungen und Anstrengung nicht aus dem Weg. Aber hier lernst du, sie bewusst wahrzunehmen und, je nachdem wie du dich fühlst, selbst zu entscheiden, wie du ihnen begegnen möchtest.

Was Frauen sagen

  • – Susann K.

    "Die Yogastunden sind für mich eine Verbindung zu mir selbst.“

  • – Jessica P.

    "Ihr Unterricht bietet einen sanften Ausgleich zum Leistungsdruck im Alltag.“

  • – Kristina

    "Nach deinem Unterricht gehe ich tief entspannt und gleichzeitig voller Energie nach Hause.“

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  • info@nataschazeck.com

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